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Vulkankrater
Begrünter Vulkankrater Rotaro
Lavastrom vom Arso Vulkan
Fumarolenloch am Rotaro
Blick auf den Golf von Neapel
Vulkankratertrichten der Insel Ischia
Jeder Vulkanaufbau weist einen Krater auf. Durch die Erosion werden die Flanken der Vulkane sehr schnell abgetragen. Damit verschwinden dann auch langsam die Kraterformen. Auf Ischia sind noch einige sehr gut erhaltene Vulkankrater zu sehen, die ihre Rundform erhalten haben.
Der Vulkan Rotaro  ist der am besten erhaltene Vulkanaufbau der Insel. Der Vulkankrater des Rotaro ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Sehr gute aufgebaute Wanderwege um und im Vulkankrater laden beim Spazierengehen zur Entdeckung des Vulkans und seiner Entstehungsgeschichte ein.
Ein sehr gut erhaltener Vulkankrater ist der „Porto“, heute der größte Hafen auf Ischia. Weitere gut erhaltene Vulkankrater findet man in der Ortschaft Barano bzw. in den Gegenden von Testaccio, Vatoliere, Molara, Fondo Ferraro in Forio in der Gegend vom Campotese und Citara.
Im folgenden werden die verschiedenen Vulkankrater vorgestellt.
Thermalwasser tritt direkt im Hafenbecken ans Tageslicht.
Bis 1854 war der heutige Hafen ein kleiner Kratersee, der durch eine schmale Kraterwand vom Meer abgetrennt war. Der damalige König von Neapel, Ferdinand II, liess diesen fischreichen See mit dem offenen Meer verbinden. Die Entstehung dieses Vulkans wird auf das 6. Jh. v. Chr. geschätzt. Durch den Ausbruch dieses Vulkans wurde ein griechische Siedlung, die umweit vom Hafen gegründet war, zerstört.
Der Montagnone/Maschiata  ist der benachbarte Vulkan vom Rotaro und hat sich am Anfang des letzten Jahrtausend gebildet und zwar im 3. J. Hd. n. Chr.. Diesem Vulkan wird der Untergang der alten römischen Stadt "Aenaria" zugeschrieben. Es ist eine vulkanischer Dom, dessen mittlerer Teil kollabiert ist und so einen Kratertrichter entstehen liess.
Fumarolen zeigen sich am Strassenrand und am Krater selbst. Im Winter sieht man verstärkt diese Fumarolentätigkeiten direkt an der Hauptstrasse, die von Ischia Porto nach Casamicciola führt, und zwar direkt zu Füssen des Rotaro. Am Anfang des letzten Jahrhunderts wurde an der Flanke dieses Vulkans ein wunderschöner, erholsamer Pinienwald angepflanzt. Im Herbst 2002 sind sehr schönen Wanderwege in diesem Pinienwald angelegt worden.
Der Campotese Vulkankrater hat einen Durchmesser von 800 m. An der Küste ist er angeschnitten, und man kann sehr gut den ehemaligen Kraterschlot erkennen. Der Förderkanal des Magmas ist von Meereserosion sehr gut auspräpariert worden. Man kann den Förderkanal sowohl vom Meer aus beobachten als auch von der Bergspitze "Punta Imperatore".
Es handelt sich um eine Vulkanreihe, die man sehr gut auch vom Bus, der zum Maronti - Strand fährt, beobachten kann. Der am besten durch seine rundliche Kraterform zu erkennen ist, ist der Vatoliere Krater. Der Vatoliere Krater hat einen Durchmesser von ca. 400 m und ist ca.75 m tief. Kurz nach seiner Erruption  im 6. Jh. v. Chr. gab es hier einen kleinen Süßwasser-Kratersee.



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