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Tafoni- & Waben-Verwitterung
Sorgeto Bucht
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Sorgeto Bucht
Verwitterungsformen
Die Tafoni Verwitterung ist eine interessante Verwitterungsform, die das Gestein aushöhlt. Dabei entstehen bizarre Gesteinsformationen wie z.B. der Fungo in Lacco Ameno, die Wabenstrukturen am Epomeo, der Adlerkopf in Forio usw..
Tafoni Verwitterungen und Wabenstrukturen findet man sehr gut verstreut fast überall auf der Insel Ischia. Sehr eindrucksvolle Strukturen und Formen sind dabei entstanden.
Es handelt sich um die Bildung von Bröckelhöhlen, die sich längs Klüften seitlich oder von unten nach oben in einen Gesteinkörper hineinfressen.
Ihre Entstehungsweise steht in Zusammenhang mit der Verteilung der Bergfeuchte im Gestein. An feuchten Stellen lösen sich feine Schüppen des Gesteins ab.
Es ist Verwitterungsform des Gesteines wobei entweder durch Windausblasung härtere Partien des Gesteines herauspräpariert wurden, oder durch Lösungen im Gestein selber infolge chemischen Angriffs auf das Bindemittel Auflockerungen erfolgten, die unter Umständen noch durch Salzausblühungen verstärkt wurden. Auch können Porensickerwässer durch Ausfällung örtlichen Gesteinsverfestigung hervorrufen, die dann für die Verwitterung schlecht angreifbar ist.
Der "Pilz" in Lacco Ameno ist durch Tafoni-Verwitterung entstanden. Er handelt sich um eine Gesteinsblock des Epomeotuffes, der durch die Tafoni-Verwitterung seine Form erhalten hat.
Der "Vogelkopf" in Forio verdankt seine Entstehung die Tafoni-Verwitterung. Überall verstreut auf der Epomeo-Tuff des Gesteins findet man auch netz- bis wabenartige Strukturen.
Auch bei der Falanga/Frassitielli in Forio findet man seltsame Gesteinsformationen wie der "Eierfischkopf", Wabenneststrukturen, usw.
Der Epomeo ist am stärkste von diesem Verwitterung angegriffen. Dort findet man der "Totenkopf" und sehr gute erhaltene Wabenstrukturen.
Die eindrucksvollste Wabenstrukturen findet man oberhalb von Ortschaft Maio bei Casamicciola.



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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an/Per domande rivolgersi ad: Aniello Di Iorio